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Bergtour zum (Earthcache) Sandesjöchl in den Stubaier Alpen

Einen Kurzurlaub in Tirol nutzte ich um meinen vorerst höchstgelegenen Geocache in den Stubaier Alpen zu finden. Ich habe mich entschlossen für das Sandesjöchl, einer 2600 Meter hoch gelegenen Scharte, die zudem Österreich von Italien trennt. Hier liegt auch der Earthcache ‚Am Sandesjöchl – Die Ur-Dolomitinsel der Tribulaune‘, der sich mit den Gesteinsschichten der Tribulaune befasst.

Zunächst zur ersten Frage: wo liegt überhaupt das Sandesjöchl?

Das Sandesjöchl liegt im Tiroler Gschnitztal. Am Talschluss gibt es ein kleines Seitenhochtal, namens Sandestal, dieses führt zu dem Gebirgsstock der Tribaulaune und am Ende dieses Seitentales liegt das Sandesjöchl. Das Gschnitztal ist ein westliches Seitental des Tiroler Wipptals in Österreich. Es zweigt bei Steinach am Brenner ab. Der Taleingang wird durch die 674 m lange Gschnitztalbrücke der Brennerautobahn gebildet. Die Gschnitztal-Landesstraße führt zunächst unter der Brücke durch und mit einer maximalen Steigung von 11 % über Trins (bei km 4,5) und Gschnitz (km 11,5) zum Talschluss, der durch die Laponesalm (1.487 m Höhe) gebildet wird. Westlich von Gschnitz zweigt nach Süden hin das Sandestal ab.

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Geocache Karte Sandestal


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Trackkarte Bergtour zum Sandesjöchl

Höhenprofil

2015-08-22 09.20.54 Sandestal

Meine Tour begann bei angenehmen Sommerwetter und ca 25 Grad beim Gasthaus Feuerstein. Hier gibt es einen öffentlichen, gebührenpflichtigen Parkplatz auf dem man sein KFZ abstellen kann. Die Tour war insgesamt knapp 16 Kilometer lang und ich benötigte inklusive Pausen ca 7:45 Stunden. Die Höhe am Ausgangspunkt betrug ca 1285 Meter und führte hinauf auf das Sandesjöchl mit 2599 Metern, so kamen an diesem Tag etwas mehr als 2600 Höhenmeter zusammen. Ich folgte nicht dem Steig Richtung Tribulaunhaus, sondern benutzte den Fahrweg, schließlich galt es auch die Kräfte einzuteilen. Am Talabschluß gibt es einen kleinen aber recht steilen Verbindungssteig der vom Fahrweg abzweigt und Richtung Sandesjöchl führt und auf den regulären Steig (Tribulaunhütte – Sandesjöchl) trifft. Für den Aufstieg benötigt man ca 3,5 Stunden. Aufgrund der Abgeschiedenheit wird dieser Erathcache kaum besucht, seit der Veröffentlichung in 2010 gerade einmal 10x, was ich sehr bedauere, denn es lohnt sich hier die Bergwelt zu genießen an der Grenze zu Italien mit traumhaften Blicken nach Nord- wie auch Südtirol, bei klarem Wetter sogar bis zu den Dolomiten. Auch der Einkehrschwung kommt hier nicht zu kurz, denn es gibt auf beiden Seiten Berghütten mit der österr. und italienischen Tribulaunhütte. Der Earthcache  ‚Am Sandesjöchl Die Ur-Dolomitinsel der Tribulaune‘ (GC2DRTQ) befasst sich wie schon eingangs erwähnt mit dem Dolomitgestein.

Ein Earthcache, der etwas über die Entdeckung des DOLOMIT in den TRIBULAUNEN (und nicht in den Dolomiten!) erzählt, und der Euch an einen wunderbaren Ort in den Stubaier Alpen führt. Erreichbar aus dem österreichischen Gschnitztal oder dem italienischen Pflerschtal (oder über Hüttenwege). Im Prinzip auch im Winter als Skitour möglich, dann geht Ihr einen T5er. (J-Teeem)

Die meisten Aufgaben kann man bereits von zuhause aus lösen, für eine „sollte“ man vor Ort sein und letztendlich kann man hier das Panorama von Pflerscher Tribulaun (3097m) und Gschnitzer Tribulaun (2946m) genießen. Ich hatte zwar nicht das Glück Gemsen bzw. Steinböcke auf ihrem Weg zu sehen, konnte mich aber mit Kletterern auf das Goldkappel (2793m) zufrieden geben. Auf dem Weg zur österreichischen Tribulaunhütte kam ich noch bei einer „Eisgrotte“ vorbei, diese dürfte sich aufgrund von Lawinenkegeln im Frühjahr gebildet haben. Ich war erstaunt, dass diese in diesem Extremsommer noch bis in den Spätsommer überlebt hatte.



Nach einer wohlverdienten Rast auf dem Tribulaunhaus und loggen des gleichnamigen Geocaches ging es wieder zurück in das Tal, dieses Mal jedoch über den Steig und nicht dem Fahrweg. Kurz vor dem Gasthof Feuerstein gibt es eine neuerrichtete Brücke, die zum Mühlendorf Gschnitz gehört und über den imposanten Wasserfall fühlt. Obwohl ich kurz zuvor auf 2600 Metern war, hat man hier ein eher „beklemmendes“ Gefühl über den Steg zu gehen. Aber was tut man nicht alles für einen Geocache 🙂

Letztendlich und fast 8 Stunden später bin ich wieder am Ausgangspunkt angekommen von einer einzigartigen Bergtour im Herzen der Tiroler Alpen.

Bildergalerie zur Bergtour

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