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Urlaub in Kroatien 2014 – Teil 4: Geocachen auf der Insel Brač

Im vierten Teil meiner Serie möchte ich die Caches auf der östlichen Seite der Insel Brač näher vorstellen. Mit Stand September 2014 waren es insgesamt 6 Caches, davon immerhin zwei Multis.

Der Hauptort auf der Ostseite ist der Fährort Sumartin. Gegründet wurde der Ort im 17. Jahrhundert von vor den Türken Geflüchtete aus Bosnien. Am 11. November 1646 benannten sie ihn nach dem heiligen Martin. Die im 20. Jahrhundert erbaute Sankt-Martins-Kirche ist ein berühmtes Gebäude des Dorfes, weclhes übrigens ca 350 Einwohner hat. Von Sumartin kommt man übrigens mit einer kleinen Autofähre nach Makarska an das kroatische Festland. Sollte man diese Fähre benützen, dann unbedingt vorher informieren über Abfahrtszeiten, denn diese fährt nur zu gewissen wenigen Zeiten am Tag. Als ersten Geocache möchte ich den Multi ‚Manjana‘ (GC2B9QM) näher vorstellen. Ein schöner Multi über vier Stationen und man erlebt einiges. Angefangen von einer kleinen Grotte bis hin zu einsamen Traumbuchten und etwas schwimmen sollte man auch können 🙂 Leider ist der Multi seit dem 8. August 2014 deaktiviert, die Dose ist jedoch vor Ort, wie man auch an meinen Bildern sehen kann. Prädikat sehenswert!

Geocache Karte Insel Brač


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Etwas abseits von Sumartin liegen die beiden Tradis ‚Rasotica‘ (GC2B9QY) und ‚The Labyrinth (of mind)‘ (GC14HG7). Beide kann man auf einer Wanderung besuchen. Je nachdem wo man sein Cachemobil parkt hat die Wanderung eine Streckenlänge von ca 6 Kilometer (rote Tracklinie). Hier empfielt es sich unbedingt ein KFZ Navi dabei zu haben. Mit dem Cachemobile durch die engen Gassen von Sumartin Richtung Campingplatz fahren und sinnvoll ist es dann dort auch einen Parkplatz zu suchen. Unweit des Ortes Sumartin liegt die Bucht Rasotica, die tief ins Inselinnere eindringt. Oberhalb der Bucht befindet sich das verlassene gleichnamige Dorf mit einigen Häusern. Der Traditional liegt etwas abseits des „Weilers“.
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Trackkarte östlicher Teil der Insel


Wesentlich anspruchsvoller war beim Rückweg die Suche nach dem Labyrinth und dieses hat es tatsächlich in sich. Es gibt nämlich keinen Zugang zum Cache, diesen muss man sich selbst bahnen. Es geht über Steinmauern und durch dichtes Latschengestrüpp, indem man sich fast verlaufen kann. Einige Vorposter haben auch von Schlangen geschrieben, diese können wir uns in dieser Gegend auch vorstellen, gesehen haben wir Gott sei Dank aber keine. Glück hatten wir auch mit dem Cache, denn wir fanden recht schnell einen Weg zum finalen Platz und wenn man die Dose gefunden hat, wird man belohnt von einem überwältigenden Blick über das Meer zum kroatischen Festland mit der Stadt Makarska. Einen weiteren schönen Rundblick hat man auch vom Traditional Geocache ‚Vidikovac Povlja‘ (GC3V8KA). Ausgangspunkt hierfür ist der kleine Küstenort Povlja und ist 10 km östlich von Sumartin gelegen, auf der Nordseite der Insel Brač. Der Name Povlja wurde aus dem lateinischem Adjektiv Paulia (vallis) oder aus dem Habgut des Römers Paulianus abgeleitet. Parken kann man direkt am Hafen, neben einer Konoba (mit guter Verpflegung!), und von dort geht es aufwärts (grüner Track). Auch wenn es nicht wirklich weit ist mit einer Weglänge von ca 800 Metern, der Höhenunterschied ist zu beachten. Es geht nämlich von Meeresniveau hoch auf ca 110 Meter! Entschädigt wird man dafür, wie bereits geschrieben, nicht nur mit einer Dose, sondern auch mit einem wunderschönen Ausblick.

Höhenprofil Vidikovac Povlja

2014-09-13 Vidikovac Povlja

Im Ort Povlja gibt es zudem auch einen kleinen Multi namens ‚Historic Povlja‘ (GC3V8M3), einen Einstationenmulti und einer der wenigen Caches auf Brac mit deutschem Listing und setzt sich mit der schönen Kirche des Dorfes auseinander.

Neben der Kirche von Povlja befinden sich die Ruinen der größten frühchristlichen Basilika auf der Insel Brač aus dem 6. Jahrhundert. Bis heute blieb der ursprüngliche Grundriss mit dem Hof, Portal, Altar und Taufbecken erhalten. Die Taufkapelle aus der Spätantike mit den Resten der Fresken und der Kapitelsaal blieben im Ganzen erhalten. Auf den übriggebliebenen Mauern der zerstörten Basilika ließen die Benediktiner im 11. Jhnt. ein Kloster bauen, wobei die Taufkapelle als Kirche diente. Am Architrav ihrer Kirche schrieben sie im Jahre 1184 die Rückgabe der Güter und auf dem Pergamentpapier die Liste der Klostergüter auf. In der Fachliteratur sind diese Denkmäler als das „Portal von Povlja“ und die „Schrift von Povlja“ bekannt und gehören zu den Grundlagen der kroatischen Schrift. Als die Benediktiner Povlja verließen und die Türken vom Festland die Insel Brač angriffen, wurde im 16. Jhnt. innerhalb der Basilika die venezianische Festung errichtet, die heute noch neben der Kirche den Komplex dominiert. (jingui)

Bildergalerie Insel Brač – der westliche Teil

Die Bilder können natürlich auch im Großformat angesehen werden, einfach auf das Bild klicken.

Urlaub 2014 Brac – der Ostteil der Insel

Im nächsten Teil möchte ich die Geocaches auf der Südseite der Insel näher vorstellen.

 

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