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Geocachen in der Leopoldstadt in Wien

Am Pfingstsonntag zog es Ladybird68 und meine Wenigkeit in den 2. Wiener Gemeindebezirk. Da es am Vortag stark geregnet hatte, machten natürlich eher gewisse Stadtmultis Sinn als eine Tour in matschigen Gelände. Wir hatten uns drei Multis ausgesucht, die viel über die Geschichte des 2. Bezirks erzählten und auf der Runde lagen auch noch zwei gelöste Rätsel. Insgesamt betrug unsere Runde 13 Kilometer.

Die Leopoldstadt in Wien

Die Leopoldstadt ist seit 1850 der 2. Wiener Gemeindebezirk. Der 2. Bezirk liegt auf der Insel zwischen Donau und Donaukanal und grenzt mit letzterem an den 1. Bezirk. Das Ufergebiet des Donaukanals westlich der Ulrichgasse gehört zur Außenzone der Welterbestätte Historisches Zentrum von Wien. An die Leopoldstadt grenzen außerdem die Bezirke 3, 9, 11 und 20 sowie jenseits der Donau der 22. Bezirk. Den größten Teil des 2. Bezirkes nimmt der Prater ein. Knapp 100.000 Einwohler zählt der 2. Bezirk Wiens.
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Unser erster Multi war die Zeitreisen in der Leopoldstadt GC2YPKX, der einem die historischen Bauten des Bezirks näher bringt und davon gibt es einige, vor allem in der langen Praterstraße. Der Multi hatte zwar einzelne Stationen aber ohne Koordinaten, man bekam Hinweise im Listing in welche Richtung gegangen werden soll. Am Anfang war natürlich alles etwas ungewöhnlich bis man den Owner richtig verstanden hatte, aber von Stage zu Stage wurde es dann besser. So sind wir bei einigen Prachtbauten wie auch interessanten Innenhöfen vorbeigekommen, besser als jeder Fremdenführer.

Historischer Spaziergang durch den zweiten Wiener Gemeindebezirk mit Rückblicken in vergangene Zeiten.
Streckenlänge: ca. 2,5km, Zeitbedarf: gemütliche 2 Stunden
Start und Ziel in unmittelbarer U-Bahn-Nähe.
Einige „Labestationen“ laden zum Verweilen ein.
Stage „C“ (Durchhaus) wird ab 21 Uhr gesperrt!!!, Kinderwagentauglich!
(Lunedi)

Der zweite Multi steht im Zeichen der Reichskristallnacht und auch im zweiten Bezirk gibt es diesbezüglich Zeitzeugen und Auf den Spuren der Zerstörung GC1JXP2 wurden diese in 4 Stationen gezeigt. Da die Stationen fixe Koordinaten hatten, sind wir die Stationen nicht numerisch abgelaufen, sondern hatten die 3. Station übersehen und kamen zur letzten Station vor dem Cache. Leider konnte man hier keine Hinweise mehr auf die polnische Stadt finden, aber mit etwas Querdenken war es trotzdem einfach diese herauszubekommen. Da meistens in der Nähe der letzten Station die Dose liegt, sahen auch wir uns um und siehe da, es gab tatsächlich ein Denk- bzw. Mahnmal, passend zu diesem Multi und mit einer Dose bestückt 🙂

 In der „Reichskristallnacht“ wurden vom 9. auf den 10. November 1938 von den Nationalsozialisten, unter reger Beteiligung der Bevölkerung, Synagogen niedergebrannt, unzählige jüdische Geschäfte zerstört und ihre Besitzer brutal misshandelt und ermordet.

Der Begriff „Reichskristallnacht“ ist eine von den Nazis zynische Bezeichnung der Gräueltaten. Er spielt auf die auf die glitzernden Scherbenhaufen der zerstörten jüdischen Schaufensterläden an.

„Die Nacht des Schreckens“ im gesamten damaligen Deutschen Reich war eine „Antwort“ auf das Attentat des 17-jährigen Herschel Grynszpans auf den deutschen Botschaftssekretär vom Rath in Paris. Nach dem Attentat hetzt der Propaganda-Minister Goebbels das Volk gegen die jüdische Bevölkerung auf. In Wien wurden in dieser Nacht unter anderem 42 jüdische Synagogen und Bethäuser niedergebrannt.

Dieser Multi macht sich heute – 70 Jahre nach diesen Gräueltaten – auf die Suche einiger ehemaliger Tempel und Synagogen im 2. Bezirk, die in dieser Nacht vernichtet wurden. Die angefügten Bilder sollen einen Eindruck geben, wie sehr sich das Wiener Stadtbild durch die Zerstörung dieser Gebäude verändert hat. (gomezzo)

Der dritte Multi befasste sich mit Denkmälern des Bezirks. Kunstrundgang im 2ten – Denkmäler GC5BMG3 beinhaltete auch wieder 4 fixe Stationen von bekannten „Bewohnern“ des Bezirks, so u.a. Johann Nepomuk Nestroy und Julius Ofner.

 

 

Ein kleiner Spaziergang durch einen kleinen Teil der Leopoldstadt.

Es gilt ein paar Denkmäler der Leopoldstadt zu besuchen. (GENADAES)

 

Zum Abschluss unseres Geocachingtages suchten wir noch die Finals zweier Mystys auf, die mehr oder weniger auf der Runde lagen. Besonders das Final des Mystys Ausgerollt GCVT04, hatte es in sich, wie man auf einem der Bilder sehen kann. Eine ehemalige Straßenbahnhaltestelle zeigte uns was man unter ausgerollt verstehen sollte und auch die Dose war perfekt getarnt.
 
 
Die Leopoldstadt hat viel zu bieten, nicht nur den Prater, sondern auch Kunst, Kultur und viel Geschichte.

Unser Tag in der Leopoldstadt in Bildern

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  1. Pfingstsonntagsspaziergang durch die Leopoldstadt in Wien | Weatherman68

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