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Geocachen in Matzen – die Knochenrunde

Ein wunderschöner Frühlingstag im April muss genutzt werden für eine ausgiebige Wanderung. So zog es Ladybird68 und mich hinaus ins Weinviertel nach Matzen. Wir haben uns Lenis Knochenrunde herausgesucht. Eine Cacheserie mit insgesamt 19 Dosen, eine davon ist der Bonus sowie ein kurzer Multi. Insgesamt sind ca 7 Kilometer auf dieser Runde zu bewältigen, da wir aber unsere „Dosentour“ noch etwas ausgeweitet haben sind daraus 12,6 Kilometer geworden bei 25 gefundenen Caches.

Wo liegt denn überhaupt Matzen?

Matzen-Raggendorf ist eine Marktgemeinde mit 2783 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2015). Sie liegt an der Grenze zwischen dem Weinviertler Hügelland und dem Marchfeld in Niederösterreich, ca. 35 km nordöstlich von Wien. Die Gemeinde ist nicht nur wegen ihrer Weine bekannt, sondern auch aufgrund großer Erdöl- und Erdgasvorkommen in der Umgebung. Nach Matzen ist das „Matzen-Feld“, das größte zusammenhängende Erdölvorkommen Mitteleuropas, benannt. (Auszug aus Wikipedia). Auch wenn man hier den Bahnhof von Matzen im Bild sieht, sind wir mit dem Auto angereist. Der Bahnhof ist jedoch unser Ausgangspunkt gewesen.

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Geocachekarte Matzen


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Lenis Knochenrunde ist eine ausgesprochen leichte und einfache Tour, sämtliche Dosen sind sehr einfach zu finden und in zwei der 17 Traditional Caches findet man Hinweise auf den Bonuscache. Die Runde geht durch die wunderschöne hügelige Landschaft des Weinviertels vorbei an Weingärten und auch Ölförderungsanlagen. Von Matzen gelangt man zum Ortsanfang von Prottes wo wir noch einen Abstecher zum Dorfzentrum unternahmen. Hier liegt nicht nur ein Tradi GC54B8J, sondern auch eine Gaststätte in der man gut essen kann. Wir haben aber eine Pause im Tenniszentrum von Prottes eingelegt, denn hier kann man auf einer Terrasse das Getränk in der Sonne genießen. Der Rückweg nach Matzen geht dann wieder durch die hügelige typische Weinviertler Landschaft.

Leni ist sehr sozial und vertrauensselig.
Sie zeigt Euch gerne wo sie ihre Knochen versteckt hat.

Insgesamt hat sie 19 Knochen versteckt.
17 Tradi – in 2 von ihnen findet Ihr die jeweiligen Bonus Koordinaten.
1 Mysti = BONUS
und 1 kurzer Multi, den Ihr im Zuge dieser Runde mitnehmen könnt.

Bitte geht respektvoll mit ihre Verstecke um!

Nach Station 8
geht Ihr weiter zur nächsten Pumpenstation. Hier biegt Ihr rechts in einen leicht übersehbaren Feldweg ein!

Der Rundspaziergang – ca. 7 km – gute 3 Stunden
führt Euch teilweise entlang von asphaltierten (ÖMV Straßen), teilweise über Feldwege.
Mit einem geländegängigen Fahrrad zu bewältigen mit Kinderwagen wird es etwas schwierig.

Achtet auf Weinbauern, ÖMV Arbeiter und vor allem auf Jäger.
Führt Lenis Artgenossen an der Leine und nehmt genug zum Trinken mit.

Bitte nehmt einen Stift mit und jetzt
viel Spaß!

Ich habe mir das Einverständnis unserer Bürgermeisterin aus Matzen über „Lenis Knochenrunde“ eingeholt (Cimi2 )

 

Nachdem wir die Knochenrunde erfolgreich bewältigt haben, dehnten wir unsere Wanderung noch etwas aus und umrundeten sozusagen den Schlosspark von Matzen, auch hier gab es noch einige schöne Tradis zum Einsammeln. Der Erste davon war der Karpartenblick GC4GYD4, von hier hat man einen wunderschönen Ausblick auf das Wiener Becken, sowie im Osten die angrenzenden kleinen Karparten, die bereits in der Slowakei liegen. Leider war das Wetter an diesem Tag ziemlich diesig, so dass der Ausblick eher bescheiden ausfiel. Weiter ging es dann über die Hubertuskapelle zur Teufelsbrücke GC2VJG2 mit einem interessanten Listing.

Wie die Teufelsbrücke zu ihrem Namen kam

Im Matzner Wald ist ein schmales Brücklein. Wenn sich dort einmal zwei Leute treffen, muss der eine warten, bis der andere drüben ist und kann dann erst seinen Weg fortsetzen.

Eines Tages regnete es sehr stark, und das kleine Tal, über das die Brücke führt wurde überschwemmt. Das Wasser riss dabei die Brücke weg. Da viele Leute die Brücke brauchten, musste man sie wieder aufbauen.
Der Bürgermeister und seine Räte beschlossen, dass der Mann, der die Brücke in nur einer Nacht erbauen kann, hundert Taler bekomme und sein Nachfolger werden sollte.
Eines Tages meldete sich ein junger Wanderbursche beim Bürgermeister. Er hatte einen grünen Hut auf und eine rote Feder war auf den Hut gesteckt. Der Bürgermeister fragte ihn was er wolle. Der Wanderer antwortete: „Ich habe gehört, dass derjenige, welcher die Brücke in nur einer Nacht erbaue 100 Taler bekomme und Bürgermeister werde. Stimmt das?“ Der Bürgermeister war erfreut, das sich endlich einer gefunden hatte, der es versuchen wollte und antwortete: „Ja, das stimmt.“
Der Wanderer, der ja der Teufel war, sagte: „Ich will es versuchen, aber wenn ich es vollbringe, müsst ihr mir auch die Seele eurer Tochter geben!“ Da erkannte der Bürgermeister wen er vor sich hatte – aber er willigte ein.

Am nächsten Morgen kam schon der Teufel und sagte: „Schauen Sie sich die Brücke an!“ Der Bürgermeister ging mit ihm mit und sah mit Bestürzen die fertige Brücke.
Da fing er zu weinen an und bat den Teufel doch einmal Erbarmen zu haben, das Mädchen sei doch sein einziges Kind. Da meint schließlich der Teufel: „Na gut, ich will dir gnädig sein, aber du musst mir drei Arbeiten auftragen, und wenn ich diese auch vollbringe, dann gehört deine Tochter doch mir.“ Der Bürgermeister schaffte ihm sogleich eine Arbeit. Sie lautete: „Hacke jeden Baum im Wald um und pflanze dafür junge Bäume.“ Der Teufel rannte sogleich in den Wald, hieb alle Bäume um und setzte neue ein. Dann kam er wieder zum Bürgermeister.
Der gab ihm nun den Auftrag, oben im Wald einen Weiher anzulegen und tausend Fische darinnen schwimmen zu lassen. Der Teufel kam bald zurück, und nun gab ihm der Bürgermeister den Auftrag, eine Kette aus Haaren zu schmieden.
Der Teufel fuhr in die Hölle zurück und riss allen Hexen die Haare aus. Er setzte sich zum Feuer um mit dem Schmieden zu beginnen. Aber als er ein Haar mit dem anderen zusammen schmieden wollte, brannte es ab und er musste ein neues nehmen. So ging das bis er kein einziges Haar mehr hatte – und er kam nie mehr zum Bürgermeister.
So konnte dieser seine Tochter behalten. Die Brücke wurde von nun an „Teufelsbrücke“ genannt. (biwi 56 )

Über das Schloss Matzen ging es dann zurück in die Ortschaft und zum Auto, wo sich wieder der Kreis geschlossen hatte. Hier kann ich als Abschluss des Tages den Gasthof Hubertushof empfehlen mit seiner gutbürgerlichen Küche, wo man gemütlich einen schönen Cachertag ausklingen lassen kann. Diese Runde kann ich nur weiterempfehlen, für all diejenigen, die das Weinviertel näher kennenlernen möchten, diese Runde eignet sich auch gut mit dem Fahrrad.

Trackkarte Knochenrunde

Höhenprofil Knochenrunde

knochenrunde

Tourdaten

Statistik Knochenrunde Wert Einheit
Start der Wanderung 11.04.2015 13:33
Ende der Wanderung 11.04.2015 18:17
Länge gesamt 12,632 km
Länge der Wanderung 04:44:23 hh:mm:ss
Reine Gehzeit 04:13:07 hh:mm:ss
Pausenzeiten (Pausen > 3 min) 00:31:16 hh:mm:ss
Minimale Höhe 161,16 m
Maximale Höhe 251,52 m
Durchschnittliche Höhe (Höhenintegral) 201,14 m
Höhe am Start 173,66 m
Höhe am Ziel 172,69 m
Minimale Höhe 161,16 m
Maximale Höhe 251,52 m
Überwundene Höhen Bergauf (+)   über 4,970 km 391,80 m
Überwundene Höhen Bergab (-)   über 4,708 km -392,77 m

Die Wanderung in Bildern

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  1. Wandern und Geocachen lässt sich im Weinviertel gut kombinieren | Weatherman68

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