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Die Grafenrunde in Seefeld-Großkadolz

Einen wunderschönen Spätsommergag mit Temperaturen um die 25 Grad nutzten Ladybird68 und ich aus für eine Wanderung durch die Weingärten von Seefeld Großkadolz. Im Mittelpunkt stand die Grafenrunde mit 20 Traditionals und einem Bonus. Für die gesamte 10 Kilometerrunde benötigten wir 3 1/2 Stunden, inklusive Suchen.

 

 

Etwas mehr zur Grafenrunde aus dem Listing:

Hier die erste Sammler-Runde in der Marktgemeinde Seefeld-Großkadolz. Der direkt an der Tschechischen-Grenze liegende Ort mit seinen ca. 1000 Einwohnern lädt zu zahlreichen Wanderungen und Ausflügen ein.

Die Runde:

Runde mit 21 Caches quer durch die Weingärten von Seefeld-Großkadolz.
Auch die Schnitzerkapelle liegt direkt am Weg und kann geloggt werden.
Der Bonuscache befindet sich natürlich ganz zum Schluss.
Die genauen Koordinaten findet Ihr während der Runde in einem der 20 Caches!

„Graf Hans Wilhelm, der Urenkel von Stammvater Graf Heinrich I., hatte 1632 die alte Kuenringerherrschaft Seefeld-Groß Kadolz erworben. Es war eine schwierige Zeit, denn Hans Wilhelm lebte im Streit nicht nur mit seiner Familie, sondern vor allem mit Kaiser Ferdinand II. gegen den er angeblich eine Rebellion angezettelt hatte. Diese endete damit, dass die Acht über Hans Wilhelm verhängt wurde. Später wurde er zwar begnadigt, er starb aber 1636 tief verschuldet, hat aber letzten Endes durch den Kauf der Herrschaft Seefeld mit ihrer großen Landwirtschaft der Familie ein bis in die heutige Zeit bedeutendes Vermögen geschaffen.

Die Verbindung mit der Herrschaft und Burg Hardegg ging allerdings mit ihm zu Ende. Sein Schwiegersohn Julius III. (Hans Wilhelms Tochter heiratete ihren Cousin zweiten Grades) musste zur Beendigung des Konkurses der Verlassenschaft Burg und Herrschaft Hardegg 1656 an die Grafen Saint Julien verkaufen, wobei dieser Verkauf durch eine Eheschließung zumindest vorbereitet wurde: Julius‘ III. Schwester Sidonia heiratete 1635 in Fronsburg Heinrich Gyard Grafen von Saint-Julien, einen langjährigen Freund von Julius III.

Julius III. wurde 1594 geboren und trat frühzeitig in den Dienst des Kaisers. 1629 wurde er schon in verhältnismäßig jungen Jahren Geheimer Rat des Erzherzogs Ferdinand und erschien als solcher bei der Huldigung der niederösterreichischen Stände. Noch im selben Jahr stellte er ein Regiment Fußsoldaten auf und wurde 1631 Obrist-Stallmeister Albrecht Wallensteins, des Herzogs von Friedland. Dass zwischen Wallenstein und Graf Julius III. zu Hardegg ein gutes Verhältnis bestand, geht daraus hervor, dass der große Feldherr zusagte, Taufpate eines Sohnes des Grafen zu werden. Graf Julius III. erreichte ein hohes Alter und starb 1684. Ein Jahr davor hatte er noch Polenkönig Jan Sobieski, der zur Befreiung Wiens gegen die Türken herangeeilt war, in seinem Schloss Juliusburg empfangen und beherbergt. Am 4. September 1683 hielten hier der König von Polen, der nominell den Oberbefehl über die Entsatzarmee für das von den Türken belagerte Wien führte, und Herzog Karl von Lothringen, als tatsächlicher Leiter der Operationen, Kriegsrat ab.

Aus seinem Titel „Graf Julius III. zu Hardegg, Glatz und im Machland, Obrist Erbschenk in Österreich und Erbtruchsess in Steiermark, Herr der Herrschaften Schmida, Wolfpassing, Oberrußbach, Stetteldorf und Absdorf, fürstlich brandenburgischer Rat und Lehensträger in Österreich“ kann man ersehen, welche Bedeutung dieser Mann hatte.“ [Quelle: Wikipedia]

Die Grafenrunde auf der Landkarte

Cachekarte mit Logeintrag


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Nach einer wohlverdienten Rast machten wir uns noch an den Nachtcache „Das dunkle Geheimnis des Knechtes“, eine ca. 3 Kilometer lange leichte Rundwanderung mit einem sehr sehenswerten Final. Wer in der Gegend ist sollte sich diesen Nachtcache nicht entgehen lassen.

 

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